| Bischöflich Geistlicher Rat Otto Egger feierte gemeinsam mit dem Ortspfarrer Manfred Wurm, der Pfarrfamilie und den Vertretern der Kommune und der Vereine das fünfzigste bzw. das zwanzigste Priesterjubiläum. Beide sahen und sehen sich nicht als Pfarrherrn, sondern als Diener mitten unter den ihnen anvertrauten Mitmenschen. | |
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Sie wollen Frieden bringen und dort, wo er verloren gegangen ist, Frieden stiften. Ein Anliegen, das in der Zeit, in der die Amtskirche mit massiven Vorwürfen wegen moralischer Einbrüche zu bestehen hat und sich neu orientieren muss, von herausragender Bedeutung ist. In dieser Situation vertrauten und bauen beide Jubilare auf die vielfältigen Begabungen und die Bereitschaft der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Für die Pfarrgemeinde Thurmansbang war es ein Zeichen der ausdrücklichen Wertschätzung, dass der BGR Otto Egger sein Goldenes Priesterjubiläum in seiner Heimat feierte, „unterstützt“ durch weitere zwanzig Priesterjahre seines Amtsbruders Manfred Wurm. |
BGR Otto Egger (links)
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Hell und klar schallte die Glocke unserer Bründlkapelle übers Gobener Land, als sie am späten Nachmittag des 07.12.2009 die Gläubigen von Nah und Fern zum Rorategottesdienst in die neu renovierte Kapelle Maria Bründl rief. |
| So war es dann doch eine erkleckliche Anzahl von Gläubigen unserer Pfarrei Thurmansbang, die dem Ruf folgten und sich trotz des trüben und nasskalten Wetters aufmachten, um zusammen mit Herrn Pfarrer Manfred Wurm und dem „Hauskaplan“ und engagierten Förderer der Kapelle, Herrn bischöflich geistlichen Rat Pfarrer Paul Zillner, einen Rorategottesdienst zu feiern. Der Hauptzelebrant, BGR Zillner, begrüßte neben den Perlesreuter Sängern, die den Gottesdienst mit heimatlich - adventlichen Weisen festlich umrahmten, insbesondere auch Herrn Dr. Beckert - einem Sohn unserer Pfarrgemeinde - mit Gattin, der es sich in seiner Großzügigkeit nicht hat nehmen lassen, im Zuge der Renovierung der Kapelle für die Kirchenglocke im Maria Bründl ein elektrisches Geläut zu spendieren. BGR Pfarrer Zillner wies in seiner einleitenden Betrachtung darauf hin, dass dieses kleine, fast 600 Jahre alte Wallfahrtskirchlein nicht nur ein Ort sei, an dem sich über all die Jahrhunderte die Pilger Erlösung ihrer körperlichen Beschwerden durch die Heilquelle erhofften, nein, es war stets auch ein Ort, an dem die Gläubigen ihre Sorgen und Beschwernisse des Alltags darbrachten, unsere liebe Frau um Erlösung und Hilfe baten und oft auch bekamen. So durften die Gläubigen zusammen mit BGR Pfarrer Zillner und Pfarrer Wurm in dem im neuen Glanz erstrahlenden Kirchlein einen feierlichen und besinnlichen Adventsgottesdienst feiern, der alle Messbesucher recht freudig auf das kommende Weihnachtsfest einstimmte. Anschließend waren alle Gottesdienstbesucher zum gemütlichen Beisammensein im alten Pfarrhof zu Thurmansbang eingeladen. Unsere Pfarrsekretärin Astrid Maier sorgte mit ihren treuen und fleißigen Helfern für das leibliche Wohl der zahlreich Erschienenen. Bei Erdäpfelkäs, Stollen, Kletzenbrot, Weihnachtsgebäck, Glühwein und Tee kam bei Kerzenlicht so recht adventliche Stimmung auf und es wurde noch ein ganz gemütlicher Ausklang des angebrochenen Dezemberabends, der denjenigen, die ihn erleben durften, mit Sicherheit lange in Erinnerung bleiben wird. |
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Eintausend Gläubige verabschiedeten Pfarrer Paul Zillner am 06.09.2009 beim Bründl-Kirta in den wohlverdienten Ruhestand: Ein überwältigender Beweis für seine Beliebtheit und deshalb stand auch der Dankgottesdienst im Mittelpunkt der Feierlichkeiten |
| Für ihn, so Pfarrer Zillner in seiner Predigt, beginne die Geschichte der Pfarrei im Jahre 1953 mit dem Amtsantritt seines Vorgängers Pfarrer Franz Gscheider. „Niemand wollte hier Pfarrer werden.“ Doch aus dieser „Muss-Ehe“ wurde schnell eine „Liebesheirat“. In Gscheiders Nachfolge trat Zillner 1985 und hatte schnell diese Gewissheit gespürt: „Der Schatz an tröstenden Geheimnissen, den man als Priester mitbringen darf, wird auf fruchtbaren Boden fallen.“ |
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| Und aus Dankbarkeit dafür, so interpretiert es der Schreiber, wird Paul Zillner zur passenden Zeit die Pilgerreise auf dem Jakobsweg von Bordeaux nach Santiago de Compostella antreten. Dies ist auch das Geschenk seiner Pfarrei. Und wenn er sich dazu auch sein gesegnetes Bründlwasser mitnimmt, freut sich seine ehemalige Pfarrgemeinde heute schon auf seine gute Rückkehr und seine mitgebrachten Reminiszenzen. |
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| Pfarrer Wurm und sein Chefministrant | Der neue Pfarrer hat ein Herz für Biker |
| Thurmansbang ist zwar der Amtssitz für Pfarrer Manfred Wurm, doch zum neu geschaffenen Pfarrverband gehören nun auch die Pfarreien Zen- ting und Ranfels. Ein riesiges Gebiet also, in dem sich der neue Pfarrer um die Gläubigen zu kümmern und zu sorgen hat. Manfred Wurm wurde vor 19 Jahren im Dom zu Passau zum Priester geweiht und war von 1990 bis 1995 Kaplan in Ruhstorf, bevor er den Pfarrverband Kößlarn, Malching und Kiern übernahm. Mit dem Willen und dem Vorsatz, Bewährtes fortzusetzen und neue Akzente zu setzen, tritt Pfarrer Wurm im jungen Pfarrverband Thurmansbang, Ranfels, Zenting seinen Dienst an, in dem es nun auch für die Gläubigen gilt, auf Egoismen zu verzichten und „geschwisterlich zu fühlen und zu handeln“, wie es Dekan Kajetan Steinbeißer in seiner Predigt zur Installation beschwor. |
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